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Der SKN 1 im Pech
In der fünften Runde der Schach-Hessenliga musste die erste Mannschaft von Niederbrechen zum Schlusslicht nach Gießen. Hier taten sich die Spieler aus dem Goldenen Grund recht schwer gegen die gut aufgelegten Mittelhessen. Fünf Remis-Partien zeugen von einem langen, zähen Ringen. Mit zwei Siegen auf der Habenseite bei den Gießenern gegenüber einem Sieg auf Seiten des heimischen Aufsteigers wurde das Match schließlich knapp zu Gunsten der Gastgeber entschieden. Diese gaben nun die „rote Laterne“ an Offenbach ab. Niederbrechen konnte trotz dieser unglücklichen Niederlage aufgrund der anderen Mannschaftsergebnisse seinen fünften Rang halten. Währenddessen geht an der Tabellenspitze das Duell der punktgleichen Teams aus Fulda und Bad Emstal/Wolfhagen weiter.
Hier die Einzelresultate:
SK Gießen 1 – SK Niederbrechen 1 (4,5:3,5)
Roger Derichs – Markus Schmidt 0,5:0,5
Bayastan Sydykov – Sebastian Send 1:0
Himmet Bicer – Tobias Schupp 0:1
Peter Rudolph – Dominik Garzinsky 1:0
Thomas Sunder – Dirk Egenolf 0,5:0,5
Thorsten Eckhardt – Matthias Meffert 0,5:0,5
Roland Arbinger – David Ries 0,5:0,5
Ahmad Mamous – Jonas Weyer 0,5:0,5
Die Tabelle der Hessenliga nach der 5.Runde:
1.SC Fulda 1 10 (25,0)
1.Sfr. Bad Emstal/Wolfhagen 2 10 (25,0)
3.SF Neuberg 2 7 (23,0)
4.SF Dettingen 1 5 (20,0)
5.Wiesbadener SV 2 4 (19,0)
5.SK Niederbrechen 1 4 (19,0)
7.Sabt Frankfurter TV 1 3 (20,5)
8.SK Gießen 1 3 (17,5)
9.SC Brett vorm Kopp Frankfurt 1 2 (16,0)
10.VSG Offenbach 1 2 (15,0)
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Lahn Limburg besiegt den Titelverteidiger
Beim Spitzenspiel der Schach-Bezirksliga kam es in der fünften Runde zum Duell der beiden führenden Mannschaften Limburg 2 und Langendernbach 1. Standesgemäß wurde es ein spannendes und enges Match, bei dem die Domstädter ihren Heimvorteil ausnutzen konnten. Mit einem knappen Sieg gegen den Titelverteidiger baute der Aufsteiger von der Lahn seine Tabellenführung aus und geht nun als „Herbstmeister“ in die Winterpause. Mit einem deutlichen Sieg gegen Lindenholzhausen 2 zeigte Schlusslicht Bad Marienberg 1 den Hollessern die Zähne. Dabei hatten beide Teams mit erheblichen Personalproblemen zu kämpfen und gingen jeweils mit mehrfachem Ersatz an die Bretter. Der SC Königsflügel musste sogar Brett eins kampflos abgeben. Durch den Zwei-Punkte-Gewinn machten die Kurstädter einen Sprung auf Rang vier. Rochade Diez hatte Aufsteiger Niederbrechen 4 zu Gast und ging als Favorit in die Begegnung, obwohl sie nur mit sieben Akteuren antraten. Zunächst sah alles nach einem knappen Resultat aus. Doch die Brecher spielten an diesem Abend recht glücklos. Je länger das Match dauerte, desto mehr Partien kippten zugunsten der Gastgeber, die schließlich mit dem höchsten Mannschaftssieg des Spieltages gewannen. Die Felkestädter wahrten damit als Tabellendritte ihre Verfolgerrolle, während der SKN nun mit der „roten Laterne“ vorlieb nehmen muss.
Die Einzelergebnisse:
SV Lahn Limburg 2 – SC Langendernbach 1 (4,5:3,5)
Luis Metzner – Arne Becker 0:1
Elias Metzner – Peter Schmidt 1:0
Yuxuan Wang – Gottfried Rath 0,5:0,5
Bernd Horstmann – Jakob Krause 1:0
Oliver Schröder – Ralf Nienhaus 0,5.0,5
Werner Viehmann – Viktor Krause 0:1
Frank Schmidt – Gerd Kreckel 0,5:0,5
Marcus Balmert – Karl Wengenroth 1:0
SC Bad Marienberg 1 – SC Königsflügel Lindenholzhausen 2 (5,5:2,5)
Wiliam Branowski – Bernhard Scherber 1:0 (kl.)
Dejan Pantic – Hans-Bert Jung 1:0
Avdyl Metaj – Udo Breuer 1:0
Berthold Gertz – Aloys Müller 1:0
Dimitri Bier – Werner Stuhlmann 1:0
Gorden Fiedler – Julia Wagner 0,5:0,5
Gregor Rozanski – Ingo Stockmann 0:1
Phil Thiel – Frank Haubrich 0:1
SC Rochade Diez 1 – SK Niederbrechen 4 (6:2)
Viktor Pribe – Andreas Klapper 1:0
Mark Müller – Simon Schneider 1:0
Frank Hubert – Thomas Heider 0:1 (kl.)
Robin Höhler – Andreas Friedrich 1:0
Elmar Pasch – Lennard Meffert 0,5:0,5
Bernd Höhler – Erik Stab 0,5:0,5
Gerhard-Werner Zimmermann – Karlheinz Keiper 1:0
Lukas Pribe – Marc Eufinger 1:0
Die Tabelle nach der fünften Runde:
1.SV Lahn Limburg 2 10 (26,0)
2.SC Langendernbach 1 8 (24,5)
3.SC Rochade Diez 1 5 (20,0)
4.SC Bad Marienberg 1 3 (18,5)
5.SC Königsflügel Lindenholzhausen 2 2 (15,5)
5.SK Niederbrechen 4 2 (15,5)
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In der Bezirksklasse nichts Neues
Keine Veränderungen in der Schach-Bezirksklasse. Die drei führenden Mannschaften punkteten jeweils mit drei Siegen gegen die dahinterliegenden Teams, während Schlusslicht Niederbrechen 5 spielfrei war. Einen heißen Tanz lieferten sich die Nachwuchstalente von Limburg 3 mit den Routiniers von Langendernbach 2. Letztendlich setzte sich die Westerwälder Erfahrung knapp gegen den jugendlichen Ansturm durch. Nichts anbrennen ließ Tabellenführer Diez 2 gegen Lindenholzhausen 3, wobei allerdings Youngster Julius Haberzettl vom SC Königsflügel mit seinem Sieg gegen den Felkestädter Ralf Knickmeier überraschte.
Gut erholt von der Viertrundenniederlage zeigte sich Titelverteidiger Weilburg 1. Die Lahnstädter gewannen deutlich gegen Bad Marienberg 2, profitierten allerdings auch von einem kampflosen Sieg an Brett 3.
Die Einzelresultate:
SV Lahn Limburg 3 – SC Langendernbach 2 (1,5:2,5)
Mykhailo Larin – Markus Horz 0,5:0,5
Torsten Freyberg – Gerhard Hering 0:1
Ostara Freyberg – Julian Oßendorf 1:0
Maxim Reimer – Jürgen Gertz 0:1
SC Rochade Diez 2 – SC Königsflügel Lindenholzhausen 3 (3:1)
Ralf Knickmeier – Julius Elijah Haberzettl 0:1
Patrick Metz – Marlene Stuhlmann 1:0
Eduard Nidens – Fiona Kossek 1:0
Gerhard-Werner Zimmermann – Miriam Stuhlmann 1:0
SC Bad Marienberg 2 – SK Weilburg 1 (0,5:3,5)
Dimitri Bier – Edwin Saam 0:1
Amelie Jung – Klaus Jürgen Reeh 0:1
Gregor Rozanski – David Mehl 0:1 (kl.)
Max Kalmann – Joachim Hofmeister 0,5:0,5
Die Tabelle nach der 5.Runde:
1.SC Rochade Diez 2 8 (12,0)
2.SC Langendernbach 2 7 (11,0)
3.SK Weilburg 1 5 (10,0)
4.SV Lahn Limburg 3 3 (7,5)
5.SC Bad Marienberg 2 3 (6,5)
6.SC Königsflügel Lindenholzhausen 3 2 (6,0)
7.SK Niederbrechen 5 0 (2,0)
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Das Kopf-an-Kopf – Rennen geht weiter
Auch die vierte Runde der Schach-Bezirksliga zeigt das gleiche Bild. Limburg 2 und Langendernbach 1 marschieren vornweg und dahinter gibt es ein munteres Positions-Wechselspiel bei den Verfolgern. Tabellenführer Lahn Limburg bezwang in der Auswärtsbegegnung Aufsteiger Niederbrechen 4, obwohl die Domstädter nicht in Bestbesetzung angetreten waren. Die Brecher ihrerseits können trotz der Niederlage mit dem Ergebnis zufrieden sein, da sie den Brettpunkt am Spitzenbrett kampflos abgeben mussten. Titelverteidiger Langendernbach indes hatte mit Bad Marienberg 1 mehr Mühe als gedacht und konnte die Kurstädter nur knapp niederhalten. Aufgrund dessen liegt Limburg jetzt mit einem hauchdünnen Vorsprung auf Rang eins. Diez 1 überraschte in Unterzahl mit einem hohen Kantersieg gegen die mit vierfachem Ersatz angetretene Mannschaft von Lindenholzhausen 2. Die Felkestädter machten damit einen Sprung vom Tabellenende auf Platz drei. Die Hollesser fielen auf fünf zurück, während Bad Marienberg nun mit der „roten Laterne“ vorlieb nehmen muss.
Hier die Einzelresultate:
SK Niederbrechen 4 – SV Lahn Limburg 2 (3:5)
Moritz Schäfer – Luis Metzner 0:1 (kl.)
Andreas Klapper – Elias Metzner 1:0
Simon Schneider – Yuxuan Wang 1:0
Thomas Heider – Werner Viehmann 0:1
Andreas Friedrich – Bernd Horstmann 0:1
Erik Stab – Frank Schmidt 1:0
Lennard Meffert – Werner Zelba 0:1
Karl-Heinz Keiper – Mykhailo Larin 0:1
SC Langendernbach 1 – SC Bad Marienberg 1 (4,5:3,5)
Arne Becker – Wiliam Branowski 0:1
Hans-Jürgen Hering – Dejan Pantic 0,5:0,5
Peter Schmidt – Sebastian Hoffmann 1:0
Gottfried Rath – Berthold Gertz 0,5:0,5
Jakob Krause – Avdyl Metaj 0:1
Armin Staudt – Karen Barsegian 0,5:0,5
Markus Horz – Erik Barsegian 1:0
Karl Wengenroth – Max Kalmann 1:0
SC Königsflügel Lindenholzhausen 2 – SC Rochade Diez 1 (2:6)
Bernhard Scherber – Mark Müller 0:1
Hans-Bert Jung – Viktor Pribe 1:0 (kl.)
Aloys Müller – Robin Höhler 0:1
Florian Zuleger – Elmar Pasch 0:1
Michael Rompel – Bernd Höhler 0,5:0,5
Klaus Meisner – Alexander Allgeier 0:1
Julia Wagner – René Schümann 0,5:0,5
Julius Elijah Haberzettl – Gerhard-Werner Zimmermann 0:1
Die Tabelle nach der 4.Runde:
1.SV Lahn Limburg 2 8 (21,5)
2.SC Langendernbach 1 (21,0)
3.SC Rochade Diez 1 3 (14,0)
4.SK Niederbrechen 4 2 (13,5)
5.SC Königsflügel Lindenholzhausen 2 2 (13,0)
6.SC Bad Marienberg 1 1 (13,0)
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SK Niederbrechen behauptet Vormachtstellung
Bei den diesjährigen Bezirks-Blitzschach-Meisterschaften in Niederbrechen konnte Turnierleiter Andreas Friedrich (SKN) einen erfreulichen Aufwärtstrend im Vergleich zu den letzten Jahren feststellen. Trotz des dichtgedrängten Terminplans schafften es immerhin noch 22 Schachfreunde aus den heimischen Vereinen sich den ligaspielfreien Sonntag frei zu halten, auch wenn nicht alle Clubs vertreten waren.
Gespielt wurde im Modus „Jeder gegen Jeden“ bei einer Bedenkzeit von 3 Minuten plus einer Gutschrift von 2 Sekunden pro Zug, das sog. Inkrement. Dieser Zeitmodus wurde schon vor einigen Jahren im Hessischen Schachverband eingeführt. Der Vorteil ist, dass eindeutige Remis-Partien nicht mehr wegen mangelnder Zeit verloren gehen müssen. Der Nachteil ist, dass dafür nur elektronische Schachuhren verwendet werden können. Nach einem fünfstündigen Schach-Marathon konnte Gastgeber Andreas Friedrich die Auswertung vornehmen und die Ehrungen durchführen. Bester Spieler des Turniers war der aus Lindenholzhausen stammende erst 11jährige Christian Glöckler. Da das Nachwuchstalent aber derzeit in der ersten Mannschaft des SV Wiesbaden (Oberliga) an den Start geht, wurde er außer Konkurrenz gewertet. Zum besten Spieler des Bezirks avancierte daher Niederbrechens Neuzugang Sebastian Send vor seinen Vereinskameraden Tobias Schupp und Jonas Weyer. Zusammen mit Markus Beinrucker (Platz 7) ging auch die Mannschaftswertung an den SKN, der damit seinen Titel verteidigte. Vizemeister wurde der SV Lahn Limburg mit Gerrit Leck, Tim Lehmann, Oleskii Larin und Nils Lehmann. Als bester Jugendlicher wurde Nils Lehmann (Limburg) geehrt, der den Bezirksmeistertitel von seinem Bruder Tim übernahm. Wie in 2022 wurden als bester Senior Gerd Fischer (Lindenholzhausen) und als beste Dame Madeleine Schardt (Niederbrechen) ausgezeichnet.
Nachfolgend die Rangliste der Bezirksmeisterschaften:
Außer Konkurrenz: Christian Glöckler (SV Wiesbaden) 19,0 Pkt.; 1.Sebastian Send (SK Niederbrechen = SKN) 17,0; 2.Tobias Schupp (SKN) 16,5; 2.Jonas Weyer (SKN) 16,5; 4.Gerrit Leck (SV Lahn Limburg = LM) 15,5; 5.Tim Lehmann (LM) 14,5; 6.Oleskii Larin (LM) 14,0; 7.Markus Beinrucker (SKN) 12,5; 7.Gerd Fischer (SC Königsflügel Lindenholzhausen = LHH) 12,5; 9.Nils Lehmann (LM) 10,5; 9.Matthias Meffert (SKN) 10,5; 11.Karim Rabiya (SKN) 8,5; 11.Madeleine Schardt (SKN) 8,5; 11.Erik Stab (SKN) 8,5; 14.Bernd Hardt (SKN) 8,0; 15.Wolfgang Weisser (LHH) 7,5; 15.Luis Metzner (LM) 7,5; 17.Lennard Meffert (SKN) 6,0; 18.Mykhalio Larin (LM) 5,0; 18.Elias Metzner (LM) 5,0; 20.Jörg Schmidt und Thomas Heider (beide SKN) 3,5.