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Ist SK Niederbrechen 3 schon durch?
In der achten Runde der Schach-Bezirksliga gab es keine Überraschungen. Tabellenführer Niederbrechen 3 war spielfrei und konnte angesichts des mittlerweile erarbeiteten deutlichen Vorsprungs in Ruhe abwarten, was die Konkurrenz zu Stande brachte.
Verfolger Lindenholzhausen 2 machte mit Diez 1 nicht viel Federlesen und bezwang den Tabellenletzten deutlich. Lediglich Robin und Bernd Höhler sorgten für zählbare Resultate auf Seiten der bisher sieglosen Felkestädter. Der Hollesser Titelverteidiger rückte damit zwei Punkte näher an den SKN heran und wahrte seine theoretische Chance auf die Meisterschaft. Dabei müssten die Brecher allerdings schon die beiden letzten Runden verlieren und der SC Königsflügel im Gegenzug gewinnen.
Langendernbach 1 hatte Limburg 2 zu Gast. Beiden Teams fehlten jeweils zwei Stammspieler, aber während die Domstädter für Ersatz sorgen konnten, waren die Westerwälder nur in der Lage ein Brett zu ergänzen. Damit gerieten sie schon zu Beginn der Begegnung mit einem Punkt ins Hintertreffen. Dieser Zähler fehlte dann am Ende den Akteuren um Gottfried Rath, so dass sein Team, ähnlich wie in der Vorrunde, eine Niederlage einstecken musste. In der Tabelle blieb die bisherige Reihenfolge weiter erhalten.
Nachfolgend die Einzelresultate:
SC Königsflügel Lindenholzhausen 2 – SC Rochade Diez 1 (6,5:1,5)
Oliver Hallmann – Elmar Pasch 1:0
Klaus-Jürgen Sturm – Robin Höhler 0:1
Rudolf Schäferbarthold – Bernd Höhler 0,5:0,5
Hans-Bert Jung – Patrick Metz 1:0
Aloys Müller – Patrick Illes 1:0
Klaus Meisner – Kevin Sojczynski 1:0
Bastian Ringsdorf – Carl Schönborn 1:0
Werner Stuhlmann – Eduard Nidens 1:0
SC Langendernbach 1 – SV Lahn Limburg 2 (3:5)
Gottfried Rath – Mykhailo Larin 0:1
Hans-Jürgen Hering – Yuri Kakurkin 1:0
Peter Schmidt – Werner Viehmann 0:1
Ralf Nienhaus – Frank Schmidt 0,5:0,5
Jakob Krause – Reinhard Riek 0,5:0,5
Tobias Keil – Tom Prather 1:0
Gerhard Hering – Marcus Balmert 0:1
Jürgen Gertz – Bernd Hortmann 0:1 (kl.)
Die aktuelle Tabelle der Bezirksliga nach 8 Runden:
1.SK Niederbrechen 3 12:0 (35,0)
2.SC Königsflügel Lindenholzhausen 2 8:4 (28,5)
3.SV Lahn Limburg 2 8:6 (25,0)
4.SC Langendernbach 1 4:10 (24,5)
5.SC Rochade Diez 1 0:12 (15,0)
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Landesklasse West: 1 x Top, zweimal Flop
Die siebte Runde der Schach-Landesklasse West endete für die heimischen Mannschaften mit einem lachenden und zwei weinenden Augen. Lindenholzhausen 1 überraschte zu Hause gegen den stärker eingeschätzten Tabellennachbarn aus Idstein mit einem deutlichen Sieg. Dabei steuerten Florian und Felix Stuhlmann sowie Teamleiter Gerd Fischer die entscheidenden Punkte zum Erfolg gegen die Taunusstädter bei. Nach vier Niederlagen zum Saisonstart haben sich nun die Hollesser von Rang neun bis auf fünf vorgearbeitet.
Ganz anders verlief das Spieljahr für den SK Niederbrechen 2. Nach einem kampflosen Sieg in der ersten Runde hagelte es für die Truppe um Madeleine Schardt bis auf eine Ausnahme nur Niederlagen. Ausgerechnet gegen Neuling Bad Marienberg schaffte die Mannschaft lediglich eine Punkteteilung. Auch gegen den Tabellennachbarn Stiller Zug Wiesbaden gab es wieder eine unerwartet deutliche Lehrstunde. Falls die mittlerweile bis auf Rang acht abgerutschten Brecher in den beiden letzten Runden nicht punkten können, wird der Abstieg leider nicht mehr zu vermeiden sein.
Diesen hat Aufsteiger Bad Marienberg 1 bereits vor Augen, denn auch in Marburg hatte das Team keine Chance und musste sogar die „Höchststrafe“ einstecken. Nach neun Nullrunden und einem Punktgewinn können selbst zwei Siege in den letzten beiden Spielen die Westerwälder nicht mehr retten.
Die Einzelergebnisse:
SC Königsflügel Lindenholzhausen 1 – SG Turm Idstein 1 (5:3)
Mark Müller – Dirk Bender 0:1
Florian Stuhlmann – Eduard Schwarz 1:0
Felix Stuhlmann – Sinan Temelli 1:0
Andreas Egels – Eugen Seifert 1:0 (kl.)
Christoph Diefenbach – Eugenia Korentsvit 0,5:0,5
Wolfgang Weisser – Gero Marten 0:1
Michael Rompel – Werner Löffler 0,5:0,5
Gerd Fischer – Oleksandr Kyvulia 1:0
Stiller Zug Wiesbaden 1 – SK Niederbrechen 2 (5,5:2,5)
Sven Malzahn – Torsten Römer 0,5:0,5
Peter Moritz – Bernd Hardt 0,5:0,5
Thomas Böhmer – Karim Rabiya 0,5:0,5
Uwe Menning – Moritz Schäfer 1:0
Gerrit Stratmann – Ivana Stanimirovic 1:0
Marc Bratmann – Madeleine Schardt 0,5:0,5
Marcel Immel – Andreas Götz 1:0
Nina Spiegel – Michael Schneider 0,5:0,5
SK Marburg 2 – SC Bad Marienberg 1 (8:0)
Abdul Rahman Al Zadjali – Wiliam Branowski 1:0
Philipp Dubinker – Dejan Pantic 1:0
Helge Neidhardt – Karen Barsegian 1:0
Genadi Nekhamkis – Berthold Gertz 1:0
Othmar Zenker – Oliver Person 1:0
Lennart Hein – Erik Barsegian 1:0
Armin Barikbin – Matti Wenzelmann 1:0
Wolfram Schneider – Stefan Linz 1:0 (kl.)
Die restlichen Mannschaftsergebnisse:
SSG Hungen Lich 1 – Biebertaler SF 1 (5:3)
SF Braunfels 1 – TuS Dotzheim 1 (5,5:2,5)
Die Tabelle der Landesklasse West nach sieben Runden:
1.SSG Hungen-Lich 1 14 (40,0)
2.SK Marburg 2 11 (37,5)
3.SF Braunfels 1 10 (34,0)
3.Biebertaler SF 1 10 (34,0)
5.SC Königsflügel Lindenholzhausen 1 7 (28,0)
6.SG Turm Idstein 1 6 (28,5)
7.Stiller Zug Wiesbaden 1 6 (26,5)
8.SK Niederbrechen 2 3 (23,5)
9.TuS Dotzheim 1 2 (17,0)
10.SC Bad Marienberg 1 1 (11,0)
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SK Niederbrechen bleibt am Ball
In der Schach Verbandsliga Süd gaben sich auch in der siebten Runde die beiden führenden Mannschaften keine Blöße. Die erste Mannschaft des SK Niederbrechen feierte beim SC Flörsheim 1 ihren höchsten Saisonsieg und ließ dabei nicht einmal einen Gegentreffer zu. Ihre Gastgeber konnten lediglich vier Partien ausgeglichen gestalten. Damit wehrte der SKN 1 seine Verfolger ab und biss sich an Tabellenführer Wiesbaden fest, der seinerseits in Hofheim einen Zwei-Punkte-Erfolg feierte. Erfreuliches gibt es von Lahn Limburg 1 zu berichten. Nach drei Niederlagen und drei Unentschieden überraschten die Domstädter beim Viertplatzierten, SC König Nied 1, mit ihrem ersten Sieg und das obwohl zwei Stammspieler fehlten. In der Tabelle machte der SV damit einen Sprung von neun auf sieben, so dass jetzt der Klassenerhalt in greifbare Nähe rückt.
Die Einzelresultate:
SC Försheim 1 – SK Niederbrechen 1 ( 2:6)
Christian Specht – Jonas Weyer 0,5:0,5
Wolfgang Rupert – Sebastian Send 0:1
Markus Lahr – Lukas Fleckenstein 0,5:0,5
Alexander Stegmaier – David Ries 0:1
Wahid Jamali – Arne Becker 0,5:0,5
Wolfgang Pötschke – Clemens Beinrucker 0,5:0,5
James Beerbower – Markus Beinrucker 0:1
Kai Hübner – Dominik Garzinsky 0:1
SC König Nied 1 – SV Lahn Limburg 1 (3,5:4,5)
Hendrik Zimmermann – Tim Lehmann 0,5:0,5
Oliver Uwira – Volker Weil 0:1
Sven Perlitz – Oleksii Larin 0,5:0,5
Mario Rutsatz – Jörg Ahner 0,5:0,5
Christof Goll – Nils Lehmann 1:0
Naren N Kumar – Luis Metzner 0:1
Peter Bittner – Nicolas Meiser 0:1
Radoslav Puskar – Werner Zelba 1:0
Die übrigen Mannschaftsergebnisse:
SV Hofheim 3 – Wiesbadener SV 2 (3:5)
FT Schierstein 1 – Sges Bensheim 1 (4:4)
SK Gernsheim 2 – SC Hattersheim 1 (1,5:6,5)
Die aktuelle Tabelle der Verbandsliga Süd:
1.Wiesbadener SV 2 13 (35,0)
2.SK Niederbrechen 1 11 (32,0)
3.FT Schierstein 1 8 (32,5)
4.SC Hattersheim 1 8 (29,5)
5.SC König Nied 1 7 (28,0)
6.Sges Bensheim 1 6 (29,5)
7.SV Lahn Limburg 1 5 (26,0)
8.SK Gernsheim 2 5 (23,0)
9.SC Flörsheim 1 4 (23,0)
10.SV Hofheim 3 3 (20,5)
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SK Niederbrechen 4 macht Boden gut
In der Aufstiegs-Endrunde (8. Runde) der Schach-Bezirksklasse musste Tabellenführer Langendernbach 2 erstmals einen Mannschaftspunkt abgeben. In Weilburg kamen die sieggewohnten Westerwälder gegen die gut aufgelegten Lahnstädter nicht über eine Punkteteilung hinaus. Der Vorsprung der Langendernbacher ist allerdings immer noch so deutlich, dass Verfolger Niederbrechen 4 nur noch eine theoretische Chance auf den Titel besitzt. Im vereinsinternen SKN-Duell besiegte das zweitplatzierte Team seine Vereinskameraden aus der fünften Mannschaft deutlich, wobei nur jeweils drei Bretter besetzt waren.
In der „Abstiegs“-Gruppe – ein Abstieg ist in der untersten Klasse natürlich nicht möglich – setzte sich Lindenholzhausen 3 klar gegen Diez 2 durch, wobei die Hollesser Truppe allerdings völlig neu mit Nachrückern besetzt worden war.
Die Felkestädter rutschten durch diese Niederlage wieder auf den letzten Platz ab.
Der Ranglistentausch mit dem SV Lahn 3 war jedoch die einzige Änderung in der Tabelle. Das Club-Duell Limburg 4 gegen Limburg 3 endete wie in der Vorrunde mit einer Punkteteilung.
Die Brettresultate:
SK Weilburg 1 – SC Langendernbach 2 (2:2)
Klaus-Jürgen Reeh – Viktor Krause 1:0
David Mehl – Markus Horz 0:1
Joachim Hofmeister – Gerhard Hering 1:0
Helmut Horne – Julias Oßendorf 0:1
SK Niederbrechen 5 – SK Niederbrechen 4 (0,5:2,5)
Thomas Schupp – Karlheinz Keiper 0,5:0,5
Andrea Kruck – Marc Eufinger 0:1
Philipp Liebelt – Andreas Friedrich 0:1
Nathalie Jennifer Schardt – Thomas Heider 0:0
SC Rochade Diez 2 – SC Lindenholzhausen 3 (0:4)
Maximilian Forstbach – Philipp Schumacher 0:1
Jonathan Rosog – Julia Rompel 0:1
Leander Müller – Ingo Stockmann 0:1
Roland Streck – Nando Rodan 0:1
SV Lahn Limburg 4 – SV Lahn Limburg 3 (2:2)
Lennox Arbogast – Sebastian Szardien 0:1
Maxim Reimer – Moritz Szardien 1:0
Janne Einar Scholz – Tristan Kellner 0:1
Anastasia Reimer – Aleksandros Boulgadarian 1:0 (kl.)
Die Gesamttabelle sieht damit folgendermaßen aus:
1.SC Langendernbach 2 15:1 (22,5)
2.SK Niederbrechen 4 12:4 (22,5)
3.SK Niederbrechen 5 10:6 (19,5)
4.SK Weilburg 1 8:8 (16,5)
5.SC Lindenholzhausen 3 7:9 (15,0)
6.SV Lahn Limburg 4 5:11 (11,0)
7.SV Lahn Limburg 3 4:12 (10,0)
8.SC Rochade Diez 2 3:13 (10,0)
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Blitz, Spannung und Schach-Torten: Hessische Frauenblitzeinzelmeisterschaft in Limburg
Am 7. März 2026 fanden die Hessischen Blitz-Einzelmeisterschaften der Frauen statt. Das Turnier wurde vom SV Lahn Limburg ausgerichtet und im Bürgerhaus des Limburger Stadtteils Linter ausgetragen. Die Meisterschaft war in diesem Jahr offen, sodass auch Spielerinnen aus anderen Landesverbänden teilnehmen konnten. Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Jahr erfolgreich vom SK Niederbrechen ausgerichtet wurde, konnte Initiatorin Madeleine Schardt die Titelkämpfe erneut in den heimischen Bezirk holen.
Die Halle in Linter bot sehr gute Bedingungen für das Turnier: viel Platz, eine angenehme Atmosphäre und eine hervorragende Verpflegung mit Kaffee, Kuchen und kalten Getränken. Besonders gut kamen die selbstgemachten Torten mit Schachmotiv bei den Teilnehmerinnen und Gästen an.
Im Vorfeld lagen leider nur 13 Anmeldungen vor – weniger als erhofft. Zum Turnierbeginn waren es schließlich nur 11 Teilnehmerinnen. Woran die relativ geringe Resonanz lag, lässt sich schwer sagen. Mit ein Grund könnte der dezentrale Standort des Ausrichters gewesen sein. Dabei waren die Rahmenbedingungen durchaus attraktiv: großzügige Räumlichkeiten, eine gute Erreichbarkeit direkt an der A3 sowie ein Preisfonds von 300 Euro, der höher lag als bei vergangenen Turnieren.
Ein besonderer Anreiz bestand zudem darin, dass sich die Siegerin für die Deutsche Einzelmeisterschaft qualifiziert und nach Dresden reisen darf.
Trotz der überschaubaren Teilnehmerzahl entwickelte sich ein schönes und sportlich faires Turnier mit guter Stimmung. Ziel der Organisatoren ist es weiterhin, das Frauenschach zu fördern. Immer wieder wird der Wunsch nach eigenen Turnieren für Frauen geäußert – umso mehr stellt sich die Frage, wie künftig mehr Spielerinnen für solche Veranstaltungen gewonnen werden können.
Zur Siegerehrung kam auch Stadtrat Hans-Ulrich Muth, um die Siegerinnen zu ehren. In seiner Ansprache betonte er, wie erfreulich es sei, dass auch Sportarten nach Limburg kommen, die nicht täglich in den Medien präsent sind. Nach 11 Runden setzte sich erwartungsgemäß die Favoritin und Titelverteidigerin Anne Lukas vom SK Gernsheim an die Spitze vor Deborah Schott (vereinslos) 9,0 P. und Maria Gallen (SV Frankfurter TV 1860) 8,0 P. Die Siegerin erhielt neben dem Preisgeld einen Glaspokal und einen Blumenstrauß. Außerdem bekam jede Teilnehmerin eine Urkunde als Erinnerung an das Turnier.
Am Ende des Tages fiel das Feedback durchweg positiv aus. Nach der Siegerehrung wurde noch gemeinsam darüber nachgedacht, wie künftig mehr Mädchen und Frauen für Schachturniere begeistert werden können.
Kurz vor dem Turnier fand zudem ein Online-Training mit der Großmeisterin Josefine Safarli statt, das mit rund 20 hessischen Spielerinnen erneut sehr gut besucht war. Dank einer privaten Spende können im Laufe des Jahres 2026 noch fünf weitere Trainingstermine angeboten werden. Nähere Infos dazu findet man auf der Homepage des Hessischen Schachverbandes.
Platzierungen:
1. Platz: Anne Lukas (SK Gernsheim) 10,5 P.
2. Platz: Deborah Schott (vereinslos) 9,0 P.
3. Patz: Maria Gallen (SV Frankfurter TV 1860) 8,0 P.
4. Daniela Iosif-Höllenriegel (Sges Bensheim) 7,0 P.
5. Madeleine Schardt (SK Niederbrechen) 6,5 P.
6. Minh Anh Nguyen (SV Hofheim) 6,5 P.
7. Silvia Elpelt (SC Eschborn) 5,5 P
8. Zarema Sydykova (SK Gießen) 4,5 P.
9. Claudia Winkler (SK Bad Schwalbach) 4,0 P.
10. Sophie Reis (SK Gießen) 2,5 P.
11. Stefanie Winkler (SK Bad Schwalbach) 2,0 P.
Sonderpreise: Beste U18-Spielerin: Minh Anh Nguyen (SV Hofheim)