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Bericht Hessische Frauen-Blitz-Einzelmeisterschaften

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Geschrieben von: Pressewart
Veröffentlicht: 15. Mai 2025
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Angespannte Ruhe im Turniersaal in Niederbrechen während der Hessischen Titelkämpfe der Frauen (Foto: Volker Heider)
Die drei Siegerinnen von Niederbrechen v.li.: Madeleine Schardt (SK Niederbrechen, 3.), Anne Lukas (SK Gernsheim, 1.) und Sofiia Villip (SK Gießen, 2.) (Foto: Hessischer Schachverband)
Die jüngste und die älteste Teilnehmerin kommen beide vom SV Hofheim: li.: Minh Anh Nguyen u. re.: Christa Kaulfuss. (Foto: Hessischer Schachverband)

Bronzemedaille für Madeleine Schardt

Premiere in Niederbrechen – zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte richtete der Schachklub eine Hessische Meisterschaft im Blitzschach der Damen aus. Da der Landesverband am Jahresbeginn noch einen Veranstalter gesucht hatte, boten die Verantwortlichen des SK auf Initiative von Madeleine Schardt dem HSV an, dieses Event zu übernehmen. Die Resonanz bei den Schachspielerinnen der Hessischen Vereine hätte allerdings etwas größer sein können. Der Grund war wohl, dass Niederbrechen nicht gerade zentral liegt und viele den recht weiten Weg scheuten. 

Das tat der guten Laune bei den Teilnehmerinnen und Helfern des Vereins aber keinen Abbruch. Das Turnier selbst fand in sehr familiärer Atmosphäre statt. Für den reibungslosen Ablauf sorgten Turnierleiter Clemens Beinrucker und Schiedsrichter Karim Rabiya (beide vom gastgebenden Verein). Letzterer begrüßte auch alle Gäste und konnte mit Andreas Filmann und Fabian Czappa sogar den ersten Vorsitzenden des Hessischen Schachverbandes und den Referent für Öffentlichkeitsarbeit im Vereinsheim des SK willkommen heißen. Einige Zuschauer aus dem heimischen Bezirk verfolgten ebenfalls interessiert das ganze Geschehen. Wie stark die angetretenen Spielerinnen sind, erkennt man daran, dass von den Akteurinnen immerhin drei in der zweiten Frauen-Bundesliga und vier in der Regionalliga im Einsatz sind. Durchgeführt wurde das Turnier im Modus „Jede gegen Jede“ mit einer Bedenkzeit je Partie von 3 Minuten plus 2 Sekunden Zeitgutschrift pro Zug, wobei elf Runden zu absolvieren waren. Nach anstrengenden vier Stunden mit vielen spannenden Zweikämpfen hatte Anne Lukas vom SK Gernsheim mit neun Zählern die meisten Punkte gesammelt. Auf Platz zwei und drei folgten Sofiia Villip (SK Gießen) und Madeleine Schardt (SK Niederbrechen). Beide hatten am Ende sieben Mal gepunktet, wobei die Lokalmatadorin nur durch die Feinwertung hauchdünn an Silber vorbeischrammte. Trotzdem ein tolles Ergebnis für die Mannschaftsführerin des SKN 2, die damit ihren Vorjahreserfolg wiederholen konnte. Somit hatte sich die Südhessische Siegerin Anne Lukas für die Deutschen Blitz-Meisterschaften in München qualifiziert. Da sie aber an diesem Termin verhindert ist, wird Sofiia Villip als Zweitplatzierte nachrücken.

Nachfolgend die Platzierungen der ersten zehn Damen:

1.Anne Lukas (SK Gernsheim) 9,0 P.; 2.Sofiia Villip (SK Gießen) 7,0 P.(32,5); 3.Madeleine Schardt (SK Niederbrechen) 7,0 (27,5); 4.Iosif Hoellenriegel (SG Bensheim) 6,5 P.; 5.Maria Schott (Sabt Frankfurter TV) 5,0 P.; 6.Christa Kaulfuss (SV Hofheim) 4,5 P.(22,75); 7.Silvia Elpelt (SV Eschborn) 4,5 (16,00); 8.Katrin Hanka (Bad Vilbeler Schachfreunde) 4,5 P.(15,25); 9.Minh Anh Nguyen (SV Hofheim) 3,5 P.; 10.Claudia Winkler (SK Bad Schwalbach) 2,0 P.; 11.Stefanie Winkler (SK Bad Schwalbach) 1,5 P.

Insgesamt waren alle Teilnehmenden mit dem Ablauf des Turniers sehr zufrieden und wünschten sich im nächsten Jahr eine Wiederholung dieser Meisterschaft.

Abschlussbericht Bezirksliga 2024-25

Details
Geschrieben von: Pressewart
Veröffentlicht: 07. Mai 2025
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Niederbrechen: letzte Runde der Bezirksligasaison zwischen Niederbrechen 3 und Lindeholzhausen 2. Blick auf die Bretter 6-8. Vorne links Aloys Müller, Mannschaftsführer des SC Königsflügel, im Duell mit Thomas Heider. (Foto: Florian Stuhlmann)

Der SC Königsflügel 2 macht alles klar

„Endspiel“ in der Schach-Bezirksliga! In der letzten Runde trafen die beiden Erstplatzierten, Lindenholzhausen 2 und Niederbrechen 3 aufeinander. Dabei hatten die Hollesser die besseren Karten, da sie bereits mit zwei Mannschaftspunkten in Front lagen. Die Brecher hätten demnach nicht nur gewinnen, sondern dazu auch noch vier Brettpunkte mehr erspielen müssen, um ihre Nachbarn noch zu gefährden. Der SC Königsflügel hatte lediglich zwei Ausfälle zu ersetzen. Der SKN dagegen pfiff personell bereits aus dem letzten Loch. Sechs Akteure fehlten und mussten durch Spieler aus der vierten Mannschaft ersetzt werden. Unter anderem auch, weil einige aus der Stammbesetzung bereits mehr als zwei Mal in der Landesklasse zu Einsatz gekommen waren und damit automatisch für die tieferen Ligen gesperrt waren. Also keine guten Voraussetzungen, um dem Tabellenführer Paroli bieten zu können. So war der Ausgang der Begegnung schon abzusehen. Die zweite Garde der Brecher konnte dem Favoriten zwar noch vier Remis abringen, aber dem gegenüber standen auch vier Niederlagen, so dass Lindenholzhausen deutlich gewann und sich endgültig zum Bezirksligameister krönte. Ein Aufstieg in die Landesklasse West ist aber nicht zu erwarten, da die erste Mannschaft des Klubs in eben diese Liga absteigen wird. Der SC Bad Marienberg 1 hatte am letzten Spieltag den SC Rochade Diez 1 zu Gast. Die Kontrahenten an Brett eins beider Teams waren verhindert, weshalb hier keine Punkte vergeben werden konnten. Nachdem die Westerwälder drei Runden lang ungeschlagen waren, mussten sie zum Saisonende noch eine Niederlage gegen die gut aufgelegten Felkestädter einstecken. Lediglich dem Senior Stefan Linz gelang an Brett acht der einzige Einzelsieg. Das Kräftemessen zwischen Niederbrechen 4 und Langendernbach 1 wurde seitens der Brecher abgesagt. Die Punkte gingen kampflos an den Westerwaldverein, da, wie schon erwähnt, mehr als die halbe Mannschaft des SKN 4 in die Dritte aufrücken musste. Auch die Personaldecke der Ersatzspieler reichte nicht, um die ausgedünnte Truppe zu vervollständigen. Teamleiter Andreas Friedrich war wegen vieler Ausfälle in dieser Saison nicht um seinen Job zu beneiden. Das Experiment des SKN, mit vier Achter- und einer Vierermannschaft in das Spieljahr zu gehen, war nicht von Erfolg gekrönt und die Verantwortlichen beim SKN werden für die Planung der nächsten Saison eine andere Lösung für ihre Teams finden müssen.

Mit diesem Problem stehen die Brecher aber nicht alleine da, auch bei einigen anderen Vereinen mussten ein ums andere Mal Bretter frei bleiben, da entsprechende Nachrücker nicht zur Verfügung standen.

Die drei Top-Scorer der Liga waren übrigens Klaus-Jürgen Sturm (Lindenholzhausen ) mit 7,5 Punkten aus acht Partien, Oliver Person (Bad Marienberg ) mit 7,0 Zählern aus 10 Spielen und Peter Schmidt (Langendernbach) mit 6,0 P. aus sieben Begegnungen (ohne die Wertung kampfloser Siege).

Hier die Einzelergebnisse der letzten Runde:

SK Niederbrechen 3 – SC Lindenholzhausen 2 (2:6)

Martin Künzl – Oliver Hallmann 0:1

Erik Stab – Klaus-Jürgen Sturm 0:1

Thomas Schupp – Bernhard Scherber 0,5:0,5

Andreas Klapper – Michael Rompel 0,5:0,5

Jonas Burggraf – Hans-Bert Jung 0,5:0,5

Thomas Heider – Aloys Müller 0:1

Marc Eufinger – Udo Breuer 0:1

Karlheinz Keiper – Klaus Meisner 0,5:0,5

SC Bad Marienberg 1 – SC Rochade Diez 1 (2,5:4,5)

Karen Barsegian – Viktor Pribe 0:0 (kl.)

Dejan Pantic – Robin Höhler 0,5:0,5

Berthold Gertz – Elmar Pasch 0,5:0,5

Dimitri Bier – Bernd Höhler 0,5:0,5

Erik Barsegian – Patrick Metz 0:1

Mike Holl – Kevin Sojczynski 0:1

Oliver Person – René Schümann 0:1

Stefan Linz – Eduard Nidens 1:0

SK Niederbrechen 4 – SC Langendernbach 1 (0:8 kl.)

Die Abschlusstabelle der Bezirksliga 2024-25:

1.SC Königsflügel Lindenholzhausen 2  18:2 (54,5)

2.SK Niederbrechen 3  14:6 (47,5)

3.SC Langendernbach 1  13:7 (46,0)

4.SC Bad Marienberg 1  9:11 (37,0)

5.SC Rochade Diez 1  5:15 (32,5)

6.SK Niederbrechen 4  1:19 (21,5)

Bericht 8. Runde Landesklasse West

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Geschrieben von: Pressewart
Veröffentlicht: 01. Mai 2025
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Mannschaftsführerin Madeleine Schardt (SK Niederbrechen 2) und ihr Team müssen noch bis zur letzten Runde um den Klassenerhalt in der Landesklasse West bangen. (Archivfoto: Thomas Heider)

SKN 2 muss noch zittern – Lahn Limburg 2 chancenlos

Schwarzer Tag für die heimischen Vertreter des Schachbezirks in der achten Runde der Landesklasse West. Der SK Niederbrechen, aktuell auf Platz vier, musste zum Tabellennachbarn, SK Marburg 2, bis dato Rang fünf, anreisen. Folglich war ein Duell auf Augenhöhe zu erwarten. Da das Team um Madeleine Schardt in Bestbesetzung antreten konnte, rechnete man sich gute Chancen aus um zu punkten und damit den Klassenerhalt zu sichern. Leider nahm der Spielverlauf eine andere Richtung als geplant. Lange Zeit sah alles nach einer Punkteteilung aus, doch dann fehlte den Brechern in den entscheidenden Phasen das Quäntchen Glück, um das Match zu ihren Gunsten zu drehen. Es steckte regelrecht „Sand im Getriebe“. So musste sich das heimische Team dem Gastgeber beugen. „Hier war mehr drin!“ meinte auch die Mannschaftsführerin zur ärgerlichen Niederlage. Der SKN 2 fiel damit auf den fünften Platz zurück und da in dieser Saison vier Vereine absteigen müssen, wird die letzte Runde jetzt noch zur Zitterpartie. Auch Tabellenschlusslicht, Lahn Limburg 2 erging es nicht besser. Die Domstädter hatten den Drittplatzierten, TuS Dotzheim, zu Gast und wussten bereits vor der Begegnung, dass der Verbleib in der Landesklasse nicht mehr möglich ist. Konnte der SV an den ersten vier Brettern das Spiel noch zu seinen Gunsten entscheiden, so gab es bei den hinteren Partien nichts mehr zu holen. Die siebte Niederlage in Folge war das Resultat. An der Tabellenspitze sicherte sich FT Schierstein 1 mit seinem Sieg gegen Biebertal bereits eine Runde vor Schluss die Meisterschaft.

Hier die Einzelergebnisse:

SK Marburg 2 – SK Niederbrechen 2 (5:3)

Philipp Dubinker – Torsten Römer 1:0

Gerhard Kuhn – Bernd Hardt 1:0

Helge Neidhardt – Madeleine Schardt 0,5:0,5

Genadi Nekhamkis – Clemens Beinrucker 0,5:0,5

Othmar Zenker – Markus Beinrucker 0:1

Lennart Hein – Ivana Stanimirovic 1:0

Louis Hessler Carbonell – Andreas Janzen 0:1

Oliver Mülders – Andreas Götz 1:0

SV Lahn Limburg 2 – TuS Dotzheim 1 (2,5:5,5)

Arne Becker – Felix Schlitzer 1:0

Luis Metzner – Dirk Emmerich 0,5:0,5

Elias Metzner – Emin Baladjaev 1:0

Bernd Horstmann – Frank Krahe 0:1

Frank Schmidt – Nikita Müller 0:1

Wiliam Branowski – Mark Heindrich 0:1

Simon Niegemann – Klaus Lange 0:1

Mykhailo Larin – Stefan Donecker 0:1

Die weiteren Mannschaftsresultate:

SF Braunfels 2 – Sfr. Eltville 1 (2:6)

SF Braunfels 1 – SG Turm Idstein 1 (4:4)

FT Schierstein 1 – Biebertaler SF 2 (6,5:1,5)

Die aktuelle Tabelle der Landesklasse West nach der achten Runde:

1.FT Schierstein 1  16 (45,5)

2.TuS Dotzheim 1  11 (32,5)

3.SK Marburg 2  10 (33,5)

4.SF Braunfels 2  10 (32,5)

5.SK Niederbrechen 2  8 (34,0)

6.SF Braunfels 1  7 (34,0)

7.SG Turm Idstein 1  7 (33,5)

8.Sfr. Eltville 1  6 (30,5)

9.Biebertaler SF 2  4 (24,5)

10.SV Lahn Limburg 2  1 (18,5)

Bericht 8. Runde Verbandsliga Nord

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Geschrieben von: Pressewart
Veröffentlicht: 29. April 2025
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Der Sieg von Tobias Schupp reichte dem SK Niederbrechen 1 in der achten Runde der Verbandsliga Nord nicht, um einen Mannschaftspunkt zu holen. (Archivfoto: Thomas Heider)

SV Lahn Limburg ist eine Macht

In der siebten Runde der Schach-Verbandsliga Nord kam es zum Lokalderby zwischen Limburg 1 und Lindenholzhausen 1. An diesem Spieltag lief alles für die Domstädter, die ihre Nachbarn die höchste Saisonniederlage beibrachten.

Von Anfang an demonstrierte das Team um Gerrit Leck, wer der „Herr im Ring“ ist. Dabei kann man nicht behaupten, dass die Hollesser schlecht spielten, aber das Team von der Lahn war einfach besser oder hatte in den entscheidenden Momenten das Glück auf seiner Seite. Lediglich Christoph Diefenbach verhinderte mit seinem Remis gegen Jörg Ahner die Höchststrafe. Mit diesem Sieg haben sich die Limburger, die nun seit vier Runden ungeschlagen sind, bis auf Platz zwei vorgearbeitet und damit sogar Hessenligaabsteiger SK Niederbrechen 1 den Rang abgelaufen. Der SC Königsflügel ist nach dieser Niederlage Vorletzter und dürfte die Klasse wohl nicht mehr halten können.

Die erste Mannschaft der Brecher musste zum Tabellennachbarn nach Gründau anreisen, dabei allerdings auf zwei bewährte Stammkräfte verzichten. Während der gesamten Spielzeit stand die Begegnung auf Messers Schneide und alles „roch“ nach einem Unentschieden. Schließlich endete das Match aber mit fünf Remisen und zwei Niederlagen, aber nur einem Sieg für die Gäste aus dem Goldenen Grund. So stand am Ende leider eine knappe Niederlage zu Buche. Lediglich Tobias Schupp auf Seite des SKN war in der Lage seinen Gegner niederzuhalten. In der Tabelle tauschten die beiden Liga-Kontrahenten die Plätze. Niederbrechen steht nun aktuell auf Rang sechs, hat aber den Klassenerhalt vor der letzten Runde schon sicher.

An der Tabellenspitze machte Wolfhagen 3 alles klar, schüttelte Verfolger Bad Nauheim endgültig ab und krönte sich bereits jetzt zum Meister der Verbandsliga Nord.

Die Einzelergebnisse:

SV Lahn Limburg 1 – SC Königsflügel Lindenholzhausen 1 (7,5:0,5)

Gerrit Leck – Mark Müller 1:0

Jakob Leck – Florian Stuhlmann 1:0

Volker Weil – Felix Stuhlmann 1:0

Tim Lehmann – Wolfgang Weisser 1:0

Jörg Ahner – Christoph Diefenbach 0,5:0,5

Oleksii Larin – Gerd Fischer 1:0

Torsten Täger – Sebastian Wagner 1:0

Nils Lehmann – Klaus-Jürgen Sturm 1:0

SK Gründau 1 – SK Niederbrechen 1 (4,5:3,5)

Lars Meier – Dominik Garzinsky 1:0

Kevin Felczer – Sebastian Send 0,5:0,5

Marius Schulte – Lukas Fleckenstein 0,5:0,5

Dennis Hankel – David Ries 0,5:0,5

Bernhard Bialas – Dirk Egenolf 0,5:0,5

Christoph Deutsch – Matthias Meffert 0,5:0,5

Henrik Schlößner – Tobias Schupp 0:1

Hendrik Tautz – Lennard Meffert 1:0

Die übrigen Mannschaftsresultate:

SV Bergwinkel 1 – Biebertaler SF 1 (8:0 kl.)

Sfr. Wolfhagen 3 – SC Bad Nauheim 1 (5:3)

SK Gießen 1 – SVG Caissa Kassel 1 (4,5:3,5)

Die aktuelle Tabelle nach der achten Runde:

1.Sfr.Wolfhagen 3  16 (44,0)

2.SV Lahn Limburg 1  12 (37,5)

3.SC Bad Nauheim 1  11 (35,5)

4.SK Gießen 1  10 (36,0)

5.SK Gründau 1  9 (34,0)

6.SK Niederbrechen 1  8 (34,0)

7.SVG Caissa Kassel 1  5 (30,5)

8.SV Bergwinkel 1  4 (28,5)

9.SC Königsflügel Lindenholzhausen 1  3 (19,5)

10.Biebertaler SF 1  2 (20,5)

Bericht Hessische Blitz-Mannschaftsmeisterschaften

Details
Geschrieben von: Pressewart
Veröffentlicht: 25. April 2025
  • Ergebnisse
  • Erwachsene
Die erfolgreiche Schachgilde des SK Niederbrechen bei den Hessischen Blitz-Mannschaftsmeisterschaften, hinten v.li.: Markus Beinrucker, Dominik Garzinsky, Madeleine Schardt, Jonas Weyer, Ivana Stanimirovic, Clemens Beinrucker, Lukas Fleckenstein, Sebastian Send, vorne v.li.: Matthias Meffert, Arnd Janoszka und Lennard Meffert. (Foto: Verein)

SK Niederbrechen steigert sich

Während der Osterferien fanden in Frankfurt die diesjährigen Hessischen Mannschaftsmeisterschaften im Blitzschach statt. Diese Veranstaltung wird bereits seit 50 Jahren durchgeführt und wurde erstmals im Jahr 1975 vom Schachklub Königsspringer Frankfurt ausgerichtet. Leider war die Beteiligung bei diesen Landestitelkämpfen diesmal nicht so stark wie in den vergangenen Jahren. Trotzdem gaben sich in dem erlesenen Feld die meisten Spitzenvereine aus Hessen ein Stelldichein. Der heimische Bezirk wurde durch den SK Niederbrechen gleich mit zwei Teams vertreten. Lediglich Gastgeber, König Nied, hatte ebenfalls zwei Quartette am Start. Gespielt wurde, wie seit dem Einführen der elektronischen Schachuhren üblich, im Modus „Jeder gegen Jeden“ mit einer Bedenkzeit von 3 Minuten pro Partie incl. 2 Sekunden Zeitgutschrift pro Zug.

Beim SKN1 spielten (Brett 1-4): Arnd Janoszka, Jonas Weyer, Dominik Garzinsky und Sebastian Send. Nach 14 langen, über den ganzen Tag verteilte, Runden hatten sich die vier Akteure mit 16 Mannschafts- und 32,5 Brettpunkten einen unerwarteten siebten Rang erkämpft. Dabei wäre laut Mannschaftsbetreuerin Madeleine Schardt, in dem dicht gedrängten Verfolgerfeld sogar Platz vier möglich gewesen. Doch bei ein paar hauchdünnen Niederlagen meinte es die Schachgöttin Caissa nicht so gut mit dem heimischen Team, das aber immerhin im Stande war, den Tabellenvierten niederzuringen. In der Endabrechnung konnten sich die Spieler sogar über die bisher beste Platzierung in der Vereinsgeschichte bei dieser Veranstaltung freuen! Schließlich waren die Brecher seit der Jahrtausendwende bereits mehr als zwanzigmal dabei. Mit jeweils neun Punkten glänzten die SKN-Vertreter Dominik Garzinsky und Sebastian Send als Topscorer.

Die eigentliche Überraschung aber war die zweite Mannschaft mit Lukas Fleckenstein, Markus Beinrucker, Ivana Stanimirovic, Clemens Beinrucker und dem Jugendlichen Ersatzspieler Lennard Meffert. Zunächst geriet die Truppe durch mehrere Niederlagen ins Hintertreffen, schaffte aber mit einem fulminanten Endspurt (vier Siege, drei Unentschieden) noch mit Rang neun den Sprung unter die Top Ten.

Am Ende hatte der SKN2 11 Mannschafts- und 19 Brettzähler auf seinem Konto.

Lukas Fleckenstein und Markus Beinrucker konnten als erfolgreichste Akteure jeweils vier Punkte sammeln. Mannschaftsführer Matthias Meffert zeigte sich hocherfreut über den Erfolg und den tollen Teamgeist. Auch die Organisation durch den Gastgeber wurde von allen Teilnehmern lobend hervorgehoben.

Sieger wurden übrigens die Schachfreunde Wolfhagen vor dem SV Oberursel und dem SK Gernsheim.

  1. 9. Limburger WERKStadt Open 2025
  2. Vorschau/Ausschreibung Hessische Blitz-Einzelmeisterschaft der Frauen
  3. Bericht Viertelfinale Bezirkspokalwettbewerb
  4. Bericht 7. Runde Landesklasse West

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WERKStadt-Open

Bericht 1. Limburger WERKStadt-Jugend-Open

Ergebnisse WERKStadt Open 2025

Bericht 9. WERKStadt-Open

Ausschreibung 2. WERKStadt Limburg Jugend-Schach Open 2026

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Zuletzt aktualisiert am 19. März 2026.