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Langendernbach 2 in Feierlaune
In der letzten Runde der Schach-Bezirksklasse gab sich Meister Langendernbach 2 in Niederbrechen die Ehre. Hier musste das Team aus dem Westerwald zwar seine erste Saisonniederlage gegen Verfolger Niederbrechen 5 einstecken, war aber auch nur zu dritt angetreten, da Mannschaftsführer Markus Horz verhindert war. Doch der doppelte Punktverlust konnte dem Titelverteidiger nichts mehr anhaben, da er sich mit weitem Vorsprung bereits am vorletzten Spieltag die erneute Bezirkskrone aufgesetzt hatte. Dafür herzlichen Glückwunsch!
An gleicher Stelle lieferten sich Vizemeister Niederbrechen 4 und Weilburg 1 ein hartumkämpftes Duell. Die Lahnstädter waren in Bestbesetzung angetreten und auch die Brecher hatten ihre stärkst mögliche Formation aufgeboten. Obwohl die Begegnung keinen Einfluss mehr auf den Tabellenstand hatte, zeigten alle Akteure noch jede Menge Siegeswillen. Schließlich konnte Vizemeister Niederbrechen das Match hauchdünn für sich entscheiden.
In der „Abstiegsrunde“ kamen unterdessen etliche neue Talente zum Einsatz. Nach vielen spannenden Partien gab es schließlich sowohl zwischen Limburg 4 und Lindenholzhausen 3 als auch zwischen Limburg 3 und Diez 2 jeweils ein Unentschieden.
In der Abschlusstabelle thront Langendernbach 2 auf Platz eins gefolgt von den beiden Mannschaften des SK Niederbrechen und Weilburg. Auf Rang fünf platzierte sich Lindenholzhausen 3 vor den drei punktgleichen Teams aus Diez und Limburg.
In der Statistik führt Julian Oßendorf (Langendernbach) mit sieben Siegen aus acht Partien die Liste der Top-Scorer an, gefolgt von Klaus Jürgen Reeh (Weilburg, sieben aus neun) und Andreas Friedrich (Niederbrechen, sechs aus acht). Die meisten Partien, nämlich jeweils neun, absolvierten David Mehl (Weilburg), Gerhard Hering (Langendernbach) und Klaus Jürgen Reeh (Weilburg).
Nachfolgend die Einzelresultate der 10. Runde:
SK Niederbrechen 5 – SC Langendernbach 2 (2,5:1,5)
Thomas Schupp – Markus Horz 1:0 (kl.)
Jamal Sarray – Viktor Krause 0:1
Andrea Kruck – Gerhard Hering 0,5:0,5
Philipp Liebelt – Julian Oßendorf 1:0
SK Niederbrechen 4 – SK Weilburg 1 (2,5:1,5)
Karlheinz Keiper – Edwin Saam 0:1
Marc Eufinger – Klaus Jürgen Reeh 0,5:0,5
Thomas Heider – David Mehl 1:0
Volker Heider – Helmut Horne 1:0
SV Lahn Limburg 4 – SC Königsflügel Lindenholzhausen 3 (2:2)
Maxim Reimer – Aaron Schlitt 1:0
Lennox Arbogast – Julia Rompel 0:1
Anastasia Reimer – Nando Rodan 1:0
Janne-Einar Scholz – Ingo Stockmann 0:1
SV Lahn Limburg 3 – SC Rochade Diez 2 (2:2)
Aleksandros Boulgadarian – André Kurtz 0:1
Mikhail Bainazarov – Maximilian Stangl 0:1
Selim Hosel – Roland Streck 1:0
Viktoria Sophie Schmitz – Louis Kampa 1:0
Die Abschlusstabelle der Bezirksklasse 2025-26:
Aufstiegsrunde:
1.SC Langendernbach 2 17:3 (28,0)
2.SK Niederbrechen 4 14:6 (25,0)
3.SK Niederbrechen 5 14:6 (24,5)
4.SK Weilburg 1 8:12 (19,5)
Abstiegsrunde:
5.SC Königsflügel Lindenholzhausen 3 9:11 (19,0)
6.SC Rochade Diez 2 6:14 (15,0)
7.SV Lahn Limburg 4 6:14 (14,0)
7.SV Lahn Limburg 5 6:14 (14,0)
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- Geschrieben von: Pressewart
SK Niederbrechen mit glänzender Vorstellung
Für einen Tag war Werschau das Mekka der Hessischen Schachspieler. Dreißig Teams aus allen Bezirken des Landesverbandes trafen sich im Dorfgemeinschaftshaus des kleinen Brecher Ortsteils, um den Titel des Blitz-Mannschaftsmeisters auszufechten. Mit 128 Akteuren aus 22 Vereinen gerieten die Räumlichkeiten an ihre Kapazitätsgrenze. Der Schachklub Niederbrechen hatte sich um die Ausrichtung beworben und nach 2023 – zum 75jährigen Vereinsjubiläum – erneut den Zuschlag bekommen. Die zahlreichen Helfer des Gastgebers hatten das Event bestens vorbereitet und sorgten auch den ganzen Tag für das leibliche Wohl.
Das Spielmaterial wurde vom hessischen Schachverband gestellt. SKN-Vorsitzender Andreas Klapper und Bürgermeister Frank Groos begrüßten die Gäste aus Nah und Fern und eröffneten anschließend die Meisterschaft. Dirk Windhaus und Andreas Filmann vom HSV-Vorstand übernahmen die Leitung und führten souverän durch das Mammut-Turnier. Immerhin mussten die Teams sage und schreibe 29 Runden im Modus „Jeder gegen Jeden“ absolvieren bei einer Bedenkzeit von jeweils 3 Minuten plus 2 Sekunden Zeitgutschrift pro Zug. Bei nur einer kurzen Pause ein Marathon von sieben Stunden!
Das verlangte von den Brettkünstlern ein enormes Stehvermögen in Sachen Kondition und Konzentration. Alle Beteiligten blieben jedoch fair und es gab keinerlei Streitpunkte zu schlichten.
In der Endabrechnung gewannen die Schachfreunde Wolfhagen als Titelverteidiger mit 55 Mannschaftspunkten hauchdünn vor dem Quartett des Wiesbadener SV mit der gleichen Ausbeute jedoch fünf Brettpunkten weniger auf dem Konto. Auf Rang drei platzierte sich die Schachabteilung des Frankfurter TV mit 52 Zählern.
Gastgeber Niederbrechen konnte sich mit Rang fünf und 42 Punkten hervorragend in Szene setzen. Arnd Janoszka, Jonas Weyer, Sebastian Send und Dominik Garzinsky erzielten damit das beste Resultat ihrer Vereinsgeschichte. Bemerkenswert dabei die Leistung von Sebastian Send, der sich mit 23,5 Punkten als Zehnter unter den erfolgreichsten Teilnehmern platzieren konnte. Das zweite Brecher Quartett landete auf Rang 29.
Das herausragendste Brettergebnis von 28,0 Punkten erzielte übrigens der ehemalige Lindenholzhausener Spieler Christian Glöckler für den SV Wiesbaden. Der erst 14jährige gehört dem deutschen Nachwuchskader an und feierte erst vor kurzem seinen IM-Titel. Am Ende waren alle Schachgäste mit der gelungenen Veranstaltung in Werschau sehr zufrieden.
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SK Niederbrechen dominiert den Bezirkspokal
Das Viertelfinale des Schach-Bezirkspokals für Vierermannschaften wurde in diesem Jahr eindeutig vom SK Niederbrechen beherrscht. Die Brecher stellten mit vier Teams auch die meisten Mannschaften. Turnierleiter Florian Stuhlmann bedauerte, dass heuer wieder drei Clubs gänzlich auf eine Teilnahme verzichteten, bedauerlicherweise auch die Domstädter aus Limburg.
Titelverteidiger Niederbrechen 1 war Gast beim SC Bad Marienberg 1. Dort ließ das favorisierte Quartett aus dem Goldenen Grund den Westerwäldern wenig Chancen und siegte ohne einen Gegenpunkt. Spannender verlief das Lokalderby zwischen Lindenholzhausens erster und Niederbrechens zweiter Mannschaft. Hier hielten die Hollesser lange dagegen und standen kurz vor einer Punkteteilung. Doch dem Nachbarverein gelang schließlich etwas glücklich der nötige Punkt zum Sieg.
Überraschend deutlich gewann der SK Niederbrechen 3 gegen den SC Langendernbach 1, da dieser in seiner Aufstellung auf einige seiner stärksten Bezirksligaspieler verzichtet hatte. Sehr ausgeglichen verlief das Duell zwischen dem SC Königsflügel 2 aus Lindenholzhausen und dem vierten Brecher Team. Selbst nach mehr als drei Stunden war bei keiner der Partien eine eindeutige Entscheidung erkennbar. Schließlich avancierte der Hollesser Klaus Meisner zum Matchwinner, als sein Gegner, Thomas Heider, das Zeitlimit überschritt bevor die erforderlichen 40 Züge absolviert waren. Er hatte wohl die verkürzte Bedenkzeit im Pokalmodus unterschätzt. Da die restlichen Spiele mit einem Remis endeten, gewann Lindenholzausen die enge Begegnung und konnte so neben den Mannschaften SKN 1 - 3 in das Halbfinale einziehen.
Hier die Einzelergebnisse an den Brettern:
SC Bad Marienberg 1 – SK Niederbrechen 1 (0:4)
Wiliam Branowski – Sebastian Send 0:1
Dejan Pantic – Jonas Weyer 0:1
Karen Barsegian – Ivana Stanimirovic 0:1
Berthold Gertz – Madeleine Schardt 0:1
SC Königsflügel Lindenholzhausen 1 – SK Niederbrechen 2 (1:3)
Mark Müller – Torsten Römer 0:1
Wolfgang Weisser – Lukas Fleckenstein 0:1
Christoph Diefenbach – Simon Schneider 1:0
Michael Rompel – Bernd Hardt 0:1
SK Niederbrechen 3 – SC Langendernbach 1 (4:0)
Clemens Beinrucker – Martin Thomanek 1:0
Matthias Meffert – Ralf Nienhaus 1:0
Lennard Meffert – Jonas Freiberg 1:0
Karim Rabiya – Julian Oßendorf 1:0
SK Niederbrechen 4 – SC Königsflügel Lindenholzhausen 2 (1,5:2,5)
Thomas Schupp – Klaus-Jürgen Sturm 0,5:0,5
Erik Stab – Aloys Müller 0,5:0,5
Thomas Heider – Klaus Meisner 0:1
Michael Schneider – Sebastian Wagner 0,5:0,5
Nach Auslosung des Halbfinales kommt es am 09.05. zu folgenden Begegnungen:
SK Niederbrechen 3 – SK Niederbrechen 1
SK Niederbrechen 2 – SC Königsflügel Lindenholzhausen 2